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1838

Ein Weizenfeld

Friedrich Hebbel

Weil es die Aehre verschmäht, sich mit der Farbe zu zieren, Hat die Natur ihr den Mohn dicht an die Seite gestellt; Jener hat sie die Kraft vertraut, den Menschen zu nähren, Diesem verlieh sie den Reiz, welcher sein Auge erfreut.

Jene frage drum nicht: wo sprießen dir nützliche Körner? Oder dieser: wo trägst du den erquicklichen Schmuck? Wenn die Eine uns fehlte, so könnten wir freilich nicht leben, Aber wir mögten es nicht, wäre der And're nicht da!

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