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1840

Die Weihe der Nacht

Friedrich Hebbel

Nächtliche Stille! Heilige Fülle, Wie von göttlichem Segen schwer, Säuselt aus ewiger Ferne daher.

Was da lebte, Was auf engem Kreise Auf in's Weit'ste strebte, Sanft und leise

Sank es in sich selbst zurück Und quillt auf in unbewußtem Glück. Und von allen Sternen nieder Strömt ein wunderbarer Segen,

Daß die müden Kräfte wieder Sich in neuer Frische regen, Und aus seinen Finsternissen Tritt der Herr, so weit er kann,

Und die Fäden, die zerrissen, Knüpft er alle wieder an.

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