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1842

An den Aether

Friedrich Hebbel

Allewiger und unbegränzter Aether! Durch's Engste, wie durch's Weiteste Ergoßner! Von keinem Ring des Daseins Ausgeschloßner! Von jedem Hauch des Lebens still Durchwehter!

Des Unerforschten einziger Vertreter! Sein erster und sein würdigster Entsproßner! Von ihm allein in tiefster Ruh' Umfloßner! Dir gegenüber werd' auch ich ein Beter!

Mein schweifend Auge, das dich gern umspannte, Schließt sich vor dir in Ehrfurcht, eh' es scheitert, Denn Nichts ermißt der Blick, als seine Schranken. So auch mein Geist vor Gott, denn er erkannte,

Daß er, umfaßt, sich nie so sehr erweitert, Den Allumfasser wieder zu umranken.

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