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1787

4.

Georg Friedrich Philipp von Hardenberg

Hinüber wall ich, Und jede Pein Wird einst ein Stachel Der Wollust seyn.

Noch wenig Zeiten, So bin ich los, Und liege trunken Der Lieb' im Schooß.

Unendliches Leben Wogt mächtig in mir Ich schaue von oben Herunter nach dir.

An jenem Hügel Verlischt dein Glanz – Ein Schatten bringet Den kühlenden Kranz.

O! sauge, Geliebter, Gewaltig mich an, Daß ich entschlummern Und lieben kann.

Ich fühle des Todes Verjüngende Flut, Zu Balsam und Aether Verwandelt mein Blut –

Ich lebe bey Tage Voll Glauben und Muth Und sterbe die Nächte In heiliger Glut.

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