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1787

4.

Georg Friedrich Philipp von Hardenberg

Unter tausend frohen Stunden, So im Leben ich gefunden, Blieb nur eine mir getreu; Eine, wo in tausend Schmerzen

Ich erfuhr in meinem Herzen, Wer für uns gestorben sey. Meine Welt war mir zerbrochen, Wie von einem Wurm gestochen

Welkte Herz und Blüthe mir; Meines Lebens ganze Habe, Jeder Wunsch lag mir im Grabe, Und zur Qual war ich noch hier.

Da ich so im stillen krankte, Ewig weint' und wegverlangte, Und nur blieb vor Angst und Wahn: Ward mir plötzlich, wie von oben

Weg des Grabes Stein gehoben, Und mein Innres aufgetan. Wen ich sah, und wen an seiner Hand erblickte, frage Keiner,

Ewig werd' ich dieß nur sehn; Und von allen Lebensstunden Wird nur die, wie meine Wunden Ewig heiter, offen stehn.

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