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1787

13.

Georg Friedrich Philipp von Hardenberg

Wenn in bangen trüben Stunden Unser Herz beinah verzagt, Wenn von Krankheit überwunden Angst in unserm Innern nagt;

Wir der Treugeliebten denken, Wie sie Gram und Kummer drückt, Wolken unsern Blick beschränken, Die kein Hoffnungsstrahl durchblickt:

O! dann neigt sich Gott herüber, Seine Liebe kommt uns nah, Sehnen wir uns dann hinüber, Steht sein Engel vor uns da,

Bringt den Kelch des frischen Lebens, Lispelt Muth und Trost uns zu; Und wir beten nicht vergebens Auch für die Geliebten Ruh.

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13. · Georg Friedrich Philipp von Hardenberg · Poetry Cove