In edler marmorner Schönheit
einsam es liegt und allein,
ein liebliches Bild der Träume
im hellen Mondenschein.
Wie Suneons Tempel am Meere
in träumender Anmuth es liegt;
in seltsam schönen Gesöngen
die Welle am Ufer wiegt.
Es ist in Formen und Tönen
so himmlisch ein Angesicht,
so lockend in all' seiner Schönheit
und reizend im milden Licht.
Ich lasse die Ruder fallen; –
und mein' Seele schwebt selig hin
ins Lied des himmlischen Bildes,
das hat mir bezaubert den Sinn.