Du, die du bey dem Fluße Triton
Der Welt zuerst erschienen bist,
O Pallas, Königinn Athens!
O schütz’ Athen und seine Bürger
Vor Unglück, Aufruhr, frühem Sterben.
Und schütze du sie auch, o Vater dieser Göttinn!
Jetzt, da wir bekränzet sind,
Will ich dir, o Mutter Plutons!
Dir, o Ceres! will ich singen.
Sey gegrüsset, grosse Ceres!
Und du, Tochter Jupiters,
Proserpine, sey gegrüsset!
Schützet beyde diese Stadt!
In Delus bracht’ einst die Latone
Zwey Kinder auf die Welt;
Den Phöbus mit den güldnen Haaren,
Diane, so das Jagen liebt,
Die keinen Pfeil vergebens schiesset,
Und über alle Weiber herrscht.
O Schutzgott der Arcadier,
O Pan! du so berühmter Tänzer,
Der du den muntern Nymphen nachläufst,
Die lachend sich vor dir verstecken.
Erscheine doch bey unsern Freuden,
O Pan! erschein’ in unsern Liedern
Stets munter und wohlaufgeräumt.
Nun haben wir den Feind geschlagen,
Und so, wie wir gewünscht, den Sieg davon getragen;
Die Götter haben ihn verliehn.
Ja, ja, die Götter haben ihn
Dir, o Athen, Pandrosens Vaterland!
Das ihnen lieb ist, zugewandt.