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1616–1664

XxXVI. An die Sternen.

Andreas Gryphius

Jhr lichter die ich nicht auff erden satt kan schawen Jhr fackeln die jhr stets das weite firmament Mit ewren flammen ziert vnd ohn auffhören brent; Jhr Blumen die jhr schmückt des grossen himmels Awen:

Jhr Sein wort die weisheit selbst mit rechten nahmen nennt Die Gott allein recht misst die Gott allein recht kennt (wir blinden sterblichen! was wollen wir vns trawen!)

Jhr Bürgen meiner lust wie manche schöne Nacht Hab ich in dem ich euch betrachtete gewacht? Regirer vnser zeit wenn wird es doch geschehen? Daß ich der ewer nicht alhier vergessen kan

Euch derer Libe mir steckt Von andern Sorgen frey werd vnter mir besehen.

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