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1616–1664

XxXV. An eine Jungfraw.

Andreas Gryphius

Ob zwar ewr eigen lob hier gar nicht ist zu schawen So nembt doch von mir an was dieser feder pflicht Vnd meine Pieris hat andern auffgericht Die jhr nur vbertrefft O Crone der Jungfrawen

Die schrancken sindt zu klein; dem heiligen vertrawen Der Demut der vernunfft der hellen Tugendt licht Dem keusch vnd sitsamb seyn dem him̃lischen gesicht Kan in so kurtzer schrifft ich kein Altgr auff bawen.

Vnd fing ich dennoch an wo bliebe der verstandt Die jugend das geschlecht des hohen glückes pfandt Der Mutter freundligkeit des Vnd beider tewrer ruhm der gantz euch einverleibt

Vnd was noch mehr ein Geist wie frey er jmmer schreibt Wie hoch er jmmer geht nicht recht hat preisen können.

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