Jn meiner Ersten blütt. Jm früling zarter tage
Hat mich der grimme Todt verwaiset vnd die Nacht
Der Trawrigkeit vmbhüllt mich hat die herbe macht
Der Seuchen außgezehrt. Ich schmacht in stätter plage.
Ich theilte meine zeit in Seuffzer Noth vnd klage
Die mittel die ich offt für feste Pfeiler acht
Die haben (leider!) all erzittert vnd gekracht
Ich trage nur allein den jammer den ich trage.
Doch nein! der trewe GOTT. beut mir noch aug vñ hand
Sein Hertz ist gegen mir mit Vatertrew’ entbrand
Er ists der jeder zeit vor mich sein Kind muß sorgen.
Wenn man kein Mittel find siht man sein wunderwerck
Wenn vnsre krafft vergeht beweißt er seine stärck
Man schaw’t jhn wenn man meynt Er habe sich verborgen.