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1616–1664

XxVIII. Dominus de me cogitat.

Andreas Gryphius

Jn meiner Ersten blütt. Jm früling zarter tage Hat mich der grimme Todt verwaiset vnd die Nacht Der Trawrigkeit vmbhüllt mich hat die herbe macht Der Seuchen außgezehrt. Ich schmacht in stätter plage.

Ich theilte meine zeit in Seuffzer Noth vnd klage Die mittel die ich offt für feste Pfeiler acht Die haben (leider!) all erzittert vnd gekracht Ich trage nur allein den jammer den ich trage.

Doch nein! der trewe GOTT. beut mir noch aug vñ hand Sein Hertz ist gegen mir mit Vatertrew’ entbrand Er ists der jeder zeit vor mich sein Kind muß sorgen. Wenn man kein Mittel find siht man sein wunderwerck

Wenn vnsre krafft vergeht beweißt er seine stärck Man schaw’t jhn wenn man meynt Er habe sich verborgen.

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