Dv bist den du bist hin! Der Himmel gönte dich
Der Erden weiter nicht die Tugend kaum mehr kennet
Darin man Laster preist vnd Sünde from seyn nennet
Die auß gejagte zucht nam deine Seel zu sich.
Du gibst den gutte Nacht so vnversehns weil ich
In fernem Elend bin dein Eh-stand wird getrennet
Eh’ recht dein Hochzeit licht (holdseelige!) verbrennet
Weil mich dein
Was kan abwesend Ich mehr alß dich selbst beweynen
Vnd deine zarte Frucht die als sie wolt erscheinen
Die schwachen Augen schloß vnd deine Seel entband.
Man wündscht einmal zu sehn die Frömigkeit gebähren:
Alß welche nichts der welt denn Tugend kan gewehren.
Doch ach! den wundsch durchstrich der Parcen strenge
Hand.