Jhr libsten die jhr mich das wohn-hauß grimmer noht
Den abgezehrten Leib vnd die verdorten hände
Diß sterbende gesicht vnd mein betrübtes ende
Mit nassen Augen schawt; trawrt nicht vmb meinen Tod:
Da als der welt ade der Wehrte Bruder bott
Nach dem ich jeden tag viel tausendt seuftzer sende
Mit dem die Schwester schied’ als meiner libsten wände
In flammen gingen ein vnd wurden grauß vnd kot
Da fiel mein leben hin. Mein fleisch der
Ligt nunmehr schon vnd fault in nicht nur einem grabe
Dis was jhr für euch seht ist ein gespenst vnd dunst.
Diß Feber kompt zu spät. Der todt wird hier nichts finden
Was acht ich seinen pfeil ich muß ohn diß verschwinden.
Jtzt nun mein tag anbricht. Habt danck für ewre gunst.