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1616–1664

XlIX. Ewige Frewde der Außerwehlten.

Andreas Gryphius

O! wo bin ich! O was seh' ich! wach ich! treumt mir? wie wird mir IeSV! welcher wollust Meer überschwemmt mein frö- lich Hertz

Welt Ade! glück zu mein trost! gutte Nacht todt angst vnd schmertz Ich find alles. alles lern ich! alles schaw’ ich HERR in die Ich zuschmeltz in lautter wonne!

O wie herrlich ists hier seyn! Erde deine Frewd ist schertz! IeSu! ewig-gläntzend Licht! (tunckel ist der Soñen kertz!) Ach! wie funckeln deine Scharen! Sternen fliht! hier schim- mern wir.

Jhr die jhr glutt vñ Schwerd verlacht! ob schon ewer Leib wurd staub vnd aschen Jhr die jhr ewer reines kleid habt in dem Blutt deß Lambs gewaschen

Rufft Halleluja! Halleluja! frewd vnd leben! Dir dreymal einig Ewigkeit; die alles in allen allmächtig regiret: Sey vnaußsprechlich Lob vnd ruhm vnd Ehre die dir nur

alleine gebühret. Dir die sich ewig (Halleluja!) vns wil geben.

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