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1616–1664

X. Auf das Fest der Weisen oder der offenbah- rung Messi æ. Matth. 2.

Andreas Gryphius

Wo sol ich dich mein Licht mein höchster König finden Wenn auch dein eigen Volck nichts von dir hält noch weiß? Was hilfft mich suchen viel? was nutzt der fragen fleiß

Wenn mich verblendet hat die Nacht der trüben Sünden? Doch! wenn du nur nicht heißt den hellen Stern ver- schwinden Den deine Lieb aufsteckt soll meine Seelen reiß

Starck fort vnd für sich gehn biß ich dich Zions Preiß Vnd schönste Sarons Blum mög vmb mein Hertze winden. Denn wil ich dir für Goldt mein Fürst nicht falsche trew Für Weyrauch Andachts

Mein Priester der du Todt vnd Sünde tilgest geben. Du läutere dis Gold in Liebe laß in pein Für Weyrauch die Gedult ja mich dein Räuchwerck seyn- Vnd wenn der Cörper faull’t so heiß die Seele leben.

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X. Auf das Fest der Weisen oder der offenbah- rung Messi æ. Matth. 2. · Andreas Gryphius · Poetry Cove