So offt der grimme schmertz So offt der herbe schertz So offt sich auff mein hertz Vnd Seel der bleiche Todt verschworen:
Wenn aller trost verschwand: Hab ich Hertz Aug vnd hand Zu GOtt der helffer heist gewendet? Die seufftzer die ich jhm gesendet
Die stiegen jhm zu beiden ohren. Mein seufftzen meine bitt’ Erweichte sein gemütt Daß er der Brunn der gütt
Vom Himmel auff mein elend sahe. Es sahe meinen schmertz Sein ewigtrewes hertz Er zog mich aus der wehmüt stricken.
Ja wenn ich wolt' in angst ersticken: War er mit seinem beystandt nahe. HERR der du mich erhört Wenn dich mein Geist geehrt.
Wie das mich jtzt versehrt Der Natterzungen tolles zischen? Soll mich denn jede stundt Der falschen läster mundt
Das lügen-reiche maul verletzen? Mein GOtt! wenn wirstu mich ergetzen Vnd diese threnen mir abwischen? Mag was mit dieser pein
Wol zuvergleichen seyn? Sie rennt durch marck vnd bein Als wenn ein Pfeil vom bogen fehret. Wie wenn die lichte macht
Der donnerflamm’ erkracht Vnd die Wacholder streu Das eilendt ast vnd Laub verschwindet Vnd strump vnd wurtzel gantz verzehret.
A In das du mich verbannt Da als dein grim’ entbrandt Mein Heilandt länger no
O führe mich von hier: HeRR soll ich für vnd für Bey Mesech vnd bey Kedar sitzen! Was kan dir
Ach In frembder dinstbarkeit In wehmut ach vnd leidt Biß auff den augenblick verschwendet
Ich sehne mich nach ruh Sie richten hader zu Kom führe Nur kan zu deinem dinst hingeben
Biß meine Bilgramschafft vollendet.
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