Das wesentliche Wort das eh' alß Ewigkeitten
Sich vnd die zeit gekänn’t Gott ist vnd Gott ge-
schaw't
Das wort durch das Gott hat der Erden Hauß gebaw’t
Durch das der Himmel stund das Licht das vns wird leitten
(das mehr denn lichte Licht!) wenn Händ’ vñ Füsse gleittẽ
Vor dem nichts finster ist Vor dem der Höllen graw’t
Vnd was mehr dunckel heist hat sich der Welt vertraw’t
Vnd nimbt an vnser Fleisch vnd schwere last der zeitten.
Es ist vom Ehrenthron ins threnen Thal ankommen
Vnd hat dis Leibes Zelt zur wohnung angenommen
Wiewol sein eigenthumb sich stets jhm widersetzt.
Wer diesen gast aufnim’t wird augenblicks erkennen
Wie herrlich seine gunst Er wird in lieb’ entbrennen
In liebe die mit lust vnd für vnd für ergetz’t.