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1616–1664

Satz

Andreas Gryphius

Das Hat nichts das seiner zungen sey zugleichen Ein wildes Vieh' entdeckt mit stummen zeichen. Deß innern hertzens sinn; mit worten herrschen wir!

Der Türme Last vnd was das Land beschwert. Der Schiffe baw' vnd was die See durchfährt Der Sternen grosse krafft Was Lufft vnd flamme schafft

Was Chloris läst in jhren gärtten schawen Was das gesetzte Recht von allen Völckern wil. Was G Was durch die zeit verfiel was in der blütte steht

Wird durch diß werckzeug nur entdecket. Freundschafft die todt vnd ende schrecket Die Macht die wildes Volck zu sittẽ hat gezwungẽ Deß Menschen leben selbst; beruht auf seiner zungẽ.

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Satz · Andreas Gryphius · Poetry Cove