Jn dem das zarte Kind in sanfftem Schlaffe lieget
Vnd Joseph ohne sorg’ in dem der Bluthund wacht
Vnd rasend doth voll furcht nach würge Schwerdten
tracht
Ja schon durch sein befehl der Friedens-Fürst bekrieget;
Schawt Gott der weise Gott der aller Sinn obsieget
Auff dieses Feindes ranck von seinem Thron vnd lacht.
Auch führt sein Engel ab. der bey noch stiller Nacht
Den Joseph weichen heist eh’r als der Grim sich rüget.
Stößt schon das wilde Volck der blinden Juden Land
Den eignen König aus; muß dennoch Nilus strand
Vnd Pharos prächtigs Reich jhm zu gebotte stehen.
Drumb zag ich nimmermehr vor meiner Feinde Macht
Wenn der so nimmer schläfft noch schlummert vor mich
wacht
Weiß ich wenn wie wohin vnd wem ich sol entgehen.