Das Lösegeld der welt der Väter langes hoffen
Kom’t noch den augenblick vnd schleußt die Ohren auff
Die Taubheit hat verstopfft der nicht-mehr-stummen hauff
Erzehlet seine werck’ jhm stehn die Gräber offen.
Wer blind war siht vnd find’t wie eben eingetroffen
Was jemal Gott versprach. Er schawt der Lamen lauff
Der Außsatz muß vergehn Hier wird ohn tewren kauff
Den Trost geschenckt die vor in thränen schier ersoffen.
O seelig den von hier kein ärgernis abdringt
Den keiner wollust Wind gleich leichtem Schilffe zwingt
Den kein Tyrannen trutz kein Schwerd in Feindes händen
Kein Kärcker! keine Schmach! kein weiches Purpurkleid
Auch keiner Höfe pracht kein gutt noch grimmes leyd
Kein Reichthumb kein Geschenck kein Armut ab-mag wen-
den.