Die ewig helle schar wil nun ihr licht ver-
schlissen
Diane steht erblaßt; die Morgenrötte
lacht
Den grawen Himmel an der sanffte
Wind erwacht
Vnd reitzt das Federvolck den newen Tag
zu grüssen.
Das leben dieser welt eilt schon die welt zu küssen
Vnd steckt sein Haupt empor man siht der Stralẽ pracht
Nun blinckern auf der See: O dreymal höchste Macht
Erleuchte den der sich jtzt beugt vor deinen Füssen.
Vertreib die dicke Nacht die meine Seel vmbgibt
Die
Erquicke mein gemüt vnd stärcke mein vertrawen.
Gib daß ich diesen Tag in deinem dinst allein
Zubring; vnd wenn mein End’ vnd jener Tag bricht ein
Daß ich dich meine Sonn meiu Lichtmög ewig schawen.