Doch nichts ist das so scharff als eine zunge sey!
Nichts das so tief vns arme stürtzen könne.
O daß der Himmel stum̃ zu werden gönne!
Dem der mit worten frech; mit reden viel zu frey:
Der städte grauß das leichen volle feldt
Der schiffe brandt das Meer durch blutt verstellt.
Die Schwartze Zauberkunst
Der eiteln Lehre dunst
Die macht durch gifft den Parcen vorzukommen:
Der Völcker grimmer haß der vngehewre Krieg.
Der zanck der Kirch’ vnd Seelen eingenommen
Der Tugend vntergang der grimmen Laster sieg
Ist durch der zungen macht gebohren:
Durch welche Lieb vnd trew verlohren.
Wie manchen hat die Zung’ in seine grufft gedrungen!
Deß Menschen Todt beruht auff jedes