Die stille lust der angenehmen Nacht
Der ruhe zeit die alles schwartz anstreicht.
Krönt nun jhr Haupt mit schimmerend-lichter pracht
Der bleiche Mond der Sonnenbild entweicht.
Die Erd erstarr’t. der faule Morpheus lert
Sein feuchtes Horn auff tausend glieder aus
Vnd deckt mit schlaff was schmertz vnd tag beschwert
Der träume schar schleicht eyn in Hütt vnd Hauß.
Die kleine welt das grosse Bizantz liegt
In stoltzer Ruh. in dem sein Keyser wacht.
Der grosse Printz der für vns kriegt vnd siegt
Vnd gantz zubricht der harten Persen macht.
Er wacht für vnß! daß Pontus stiller fleußt
Daß Nilus dient daß Ister dich verehrt
Vnd daß der
Entsteht weil jhn nicht einer schnarchen hört.
Er wacht für vnß vnd der wacht über jhn
Der Fürsten stüel auf steiffen Demand setz't
Der Fürsten täg’ heißt auß metallen zihn.
Vnd jhre feind mit schnellem blitz verletz’t.
Gott helt ob den die er selbst Götter nenn’t
Ob schon der
Vnd sich vor wahn vnd rasen nicht mehr kenn’t
Vnd Berg auf Berg vnd felß auff klippen stützt.
Ob Atlas gleich schon auff dem H
Vnd Athos reicht an das bestern’te schloß.
Ob man die thür auch in den Himmel fünd
Wenn Rhetus noch so starck vnd noch so groß:
So bleibt es doch so bleibts vmbsonst gewagt
Was sie gewündscht! auf einen schlag verschwind
Das lange werck. wer Gott in streit außtag’t
Wird asch vnd stanb vnd dunst vnd rauch vnd