Man fängt das Neue Jahr mit Wunsch und Gaben an
Mein Hertz ihr hab ich selbst zu eigen mich gegeben
Und bin nicht weiter frey mein ihr verpflichtet Leben
Hat nichts zu dem Sie nicht schon Anspruch haben kan.
Doch wünschen mag ich noch: der grosse Wunder-Mann
Durch den die Erde muß in ihrem Wesen schweben
Durch den der Himmel muß sich in die Höh erheben
Hat offt dem Wünschen Krafft und Fortgang zugethan.
Was wünsch ich aber ihr das gut vor sie und mich
Und nicht vergänglich sey das iede Zeit für sich
Und nicht durch fremde Gunst beständig könne werden?
Wer achtet was die Zeit was Seuch und Räuber nimmt?
Was seinen Untergang indem es wächst bestimmt
Wenn Gott uns Zweyen nur wolt einen Geist bescheren.