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1640

7.Uber die Sendung des heiligen Geistes

Andreas Gryphius

Diß ist das heilige Feur das Jesus wolt entzünden Indem was irrdisch ist verlodert und vergeh't Durch daß was tod sich regt was kalt in Hitze steht Vor dem die schwartze Nacht des zagens muß verschwinden:

Der ists durch den sich Gott mit Menschen wil verbinden Diß ist der Perlen-Thau der frischen Morgenröth: Der die verwelckte Seel erfrischt was liegt erhöht. Diß ist der Trost durch den wir Muth im Zagen finden:

Als er die Welt erschuff schwebt er still auf der Flut Jtzt kommt er in dem Sturm die Erde zu erneuen Dort war es angesehn auf ein vergänglich Gut. Jtzt baut er was da sol die Ewigkeit erfreuen.

Er kam auf Wasser dort bey finster düstre Nacht Er kommt bey Tag in Feur da Er die Kirche macht.

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