Sie dennoch sie mein Licht sie wil beständig seyn
Ob die Zeit sich gleich verändert und die Sonne sich versteckt
Und die wüsten Felder trauren und das Feld mit Schnee bedeckt
Sie dennoch (wie sie schreibt) geht kein Verändern ein
Die Bäume sind entblöst das Wasser hart als Stein
Der Palläste göldne Spitzen sind mit grauen Reiff befleckt
Aller Blumen welcke Blätter die durchbeiste Kält erschreckt.
Nur ihre Rose steht in frischem Glantz allein
Warum doch wil ich hier verziehen?
Wo nichts denn Unlust ist und kalte Winter-Lufft
Weil sie mir noch mein Licht zu ihren Rosen rufft.
Ade ich muß von hinnen fliehen!
Wer länger schmachten wil in scharffer Frostes-Pein
Wenn ihm der Frühling rufft muß es nicht würdig seyn.