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66.An eben Selbige

Andreas Gryphius

So fern mein Licht von euch so fern von euch gerissen Theil ich die trübe Zeit in Schmertzen und Verdruß Und wünsch all Augenblick daß mir des Himmels Schluß Erlaub euch bald voll Lust und unverletzt zu grüssen

Mein Trauren kan ja nichts (wie hoch es auch) versüssen Als ihr O meine Lust. Wie daß mit schnellem Fuß Ich denn mein werthes Heyl bestürtzt verlassen muß Indem ich einig mag die keusche Schönheit küssen.

Ihr Parcen, die ihr uns das Tag-Register setzt Ach führt mich wieder hin zu dem was mich ergetzt Warum doch suchet ihr mich von mir selbst zu scheiden? Mein Leib ich geb es nach sitzt ja in diesem Land

Die Seele geb ich dir zu fester Treue Pfand; Bey welcher ich voll Ruh ohn welch' ich stets muß leiden.

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