So fern mein Licht von euch so fern von euch gerissen
Theil ich die trübe Zeit in Schmertzen und Verdruß
Und wünsch all Augenblick daß mir des Himmels Schluß
Erlaub euch bald voll Lust und unverletzt zu grüssen
Mein Trauren kan ja nichts (wie hoch es auch) versüssen
Als ihr O meine Lust. Wie daß mit schnellem Fuß
Ich denn mein werthes Heyl bestürtzt verlassen muß
Indem ich einig mag die keusche Schönheit küssen.
Ihr Parcen, die ihr uns das Tag-Register setzt
Ach führt mich wieder hin zu dem was mich ergetzt
Warum doch suchet ihr mich von mir selbst zu scheiden?
Mein Leib ich geb es nach sitzt ja in diesem Land
Die Seele geb ich dir zu fester Treue Pfand;
Bey welcher ich voll Ruh ohn welch' ich stets muß leiden.