Doch grünt die frische Lieb ob Blum und Baum erbleicht
Die Liebe die sich mir in einem Krantz verehret
Dem Bild der Ewigkeit die durch kein End auffhöret
Und keiner Zeiten Grimm ja nicht dem Tode weicht
Ihr keuschestes Gemüth das reinem Silber gleicht
Mein Licht hat ihr Geschenck mit Perlen noch vermehret
Die wenn das rauhe Saltz der Wellen sich empöret
Kein scharffer Schlag der See kein schäumend Fleck erreicht
So bleibt ihr hoher Geist doch rein in trüben Schmertzen
Ihr Geist den rechte Treu aus unverfälschtem Hertzen
Durch ihrer Seuffzer West in meinen Cörper schickt.
Ich wil zwar ihr Gemüth aus dem Geschencke schätzen
Diß Wort doch das sie ließ auf dieses Silber etzen
Ist was den Krantz recht ziert und mich allein erquickt.