Mehr denn durchlauchter Geist zureissest du das Band
Mit welchem Sterblichkeit umsonst dich sucht zu halten
Schwingst du dich Himml auf was ewig zu verwalten
Und denckst du nicht an dein in Leid vertiefftes Land?
Rufft Gott der Fürsten Fürst dich sein unschätzbar Pfand
Das er der Erden lieh! Jtzt nun die Treu wil alten
Nun Redligkeit verblüht und Recht und Lieb erkalten
Dorthin wo alles gläntzt im immer-festen Stand.
Blut würd an Thränen statt aus unsern Augn fliessen'
Wenn nicht dein Tod die Seel uns aus der Brust gerissen
Wie! nenn ich deinen Tod was dich ins Leben führt?
Ach Fürst: ich schau wie fern es mit uns leider! kommen
Weil du den Ehren Schmuck mit aus der Welt genommen
Der Kirch' und Rath und Schul und Schwerdt und Schild geziert.