Wo sind wir! sind wir nicht fast in der Löwen Rachen?
Schwächt nicht die Freyheit selbst in mehr den ehrnen Band!
Was schauen wir vor uns als ein verheertes Land
Und weinen wir nicht stets weil die in Babel lachen!
Beginnt der Fels nicht schon das Bild zu Staub zu machen
Das längst schon nach dem Ertz in Stahl und Thon verschwand
Und doch schenckt Gott dich mir O keuscher Liebe Pfand
Indem die letzten Reich' auf eignen Flammen krachen.
Willkommen! der du mich in Schmertzen sollst ergetzen;
Komm sey mein Daniel komm weil die Zeit einbricht
Die Jammer uns gedräut: komm gilt kein Rathen nicht
So ist Beständigkeit vor weise Kunst zu schätzen.
Laß jenem Stand und Amt und Gold den schönen Kott
Halt nur biß an den Tod wie jener fest an Gott.