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34.Auf seines Sohnes Theodori Absterben

Andreas Gryphius

Du forderst Herr von uns zum Neu-Jahr dein Geschencke Das du auf kurtze Frist uns und der Welt vertraut. Nimm den! Ich laß es hin; es hat die Welt geschaut Und wie sich in der Welt ein Mensch in Schmertzen kräncke.

Es schaut nun freudig an wie lieb reich Gott bedencke Den Er durchs reine Bad abwusch wofür ihm graut Dem Er ein Grab allhier und dort ein Schloß auffbaut Und zu sich rufft daß Er sich nicht von Ihm ablencke.

Zeuch hin! zeuch frölich hin! Ob schon mein Hertze bricht Beklag ich liebstes Kind doch deinen Abschied nicht Weil dir weit besser ist als ich je wüntschen können. Du forderst grosser Gott diß werthe Pfand von mir;

Ich weigre ferner nicht. Wolan es zeucht zu dir: Was wirst hergegen du mir vor ein Neu-Jahr gönnen?

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