Wilst du die Gnaden Sonn den Herren Jesum seyn?
So laß das Zölner Haus die Werckstädt trüber Sünden.
Er läst sich nirgend sonst den auff der Creutzbahn finden
Auff auff! laß Hoff vnd Stadt laß eigen Gutt vnd Lehn
Ob Glaub vnd Fleisch wol klein ob gleich die Heuchler schmehn
Steig seinen Creutz-Baum auff bald wird was hindert schwinden
Bald wird er dich anschreyn vnd aller Schuld entbinden
Bald wird an deinem Haus vnd Seelen Heil geschehn
Doch must du voll von Reu was vnrecht gantz weglegen
Vnd von Betrug abstehn wofern sein reicher Segen
Sol geben was dir fehlt vnd abthun was dich kränckt.
Schau doch O Lebens Licht auff meine Buß vnd Zehren
Eyl in diß enge Hauß deß Hertzens einzukehren
Darauff kein Wächter acht vnd Abraham nicht denckt.