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1640

31.H. Nathanael Roßteuschers vnd Alithææ Roussiæ Hochzeit

Andreas Gryphius

In dem das feste Gempf der Helden kühnheit übt Vnd endlich jhren ruhm durch seinen fall außbreittet: Bricht auch der harte Sinn den Ihr biß noch bestreittet Vnd Ewer Alithè bekennet daß sie libt

Nun schöpfft Ihr lust aus dem was Euch bißher betrübt Die Hochzeit Göttin hat den einzug schon bereittet: Weil Hymen was jhr wündscht ins Triumphbette leittet Vnd den so werthen Feind euch gäntzlich übergibt.

Er wolle noch mit jhm Glück Ehre sanfftes leben Gewündschte Lust vnd Frewd vnd Heil vnd Segen geben Vnd fortgang vnd gewinn vnd was mein Phœbus hatt. Der Wundsch ist zwar nicht new' vnd voll gemeiner Sachen

Herr Bräutgam: jhr mögt selbst der Brautt was newes machen. Das Leben Seel vnd Geist vnd Händ vnd Füße hatt.

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