Mein Kind du wilst die Welt du wilst die Welt beschauen
Jtzt nun die Wanckelmuth uns und die Welt verkehrt
Und schärffer denn vorhin der rauhe Krieg verheert
Komm denn und lern allhier nur deinem Christo trauen
Der Höchste gab dich mir komm laß dir ja nicht grauen
Dem Höchsten geb ich dich was dich und mich beschwert
Nimmt seine Treu hinweg er prüfet auf der Erd
Dem er zum Vaterland verspricht des Himmels Auen.
Geh Kind! bleib ewig Treu den dem ich ietzt dich schicke
Beständigkeit mein Kind trotzt Himmel Todt und Welt
Und steht wenn Tag wenn Nacht wenn Mond und Sonne fällt
Geh Kind! bleib ewig treu schau nimmermehr zurücke
Geh hin! und schwere dem beständig stets zu seyn
Der vor dein Leben litt beständig Creutz und Pein.