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1640

28.Dominus de me cogitat

Andreas Gryphius

In meiner Ersten blütt. Im früling zarter tage Hat mich der grimme Todt verwaiset vnd die Nacht Der Trawrigkeit vmbhüllt mich hat die herbe macht Der Seuchen außgezehrt. Ich schmacht in spätter plage.

Ich theilte meine zeit in Seuffzer Noth vnd klage Die mittel die ich offt für feste Pfeiler acht Die haben (leider!) all erzittert vnd gekracht Ich trage nur allein den jammer den ich trage.

Doch nein! der trewe GOTT heut mir noch aug vñ hand Sein Hertz ist gegen mir mit Vatertrew' entbrand Er ists der jederzeit vor mich sein Kind muß sorgen. Wenn man kein Mittel find siht man sein wunderwerck

Wenn vnsre krafft vergeht beweißt er seine stärck Man schaw't jhn wenn man meynt Er habe sich verborgen.

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