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28.Auff den Tag Matthæi. Matth. 9.

Andreas Gryphius

Wie lange wilst du in dem Zolhaus dieser Welt Dem Platz der Eitelkeit deß Teufels sein Leib eigen? Mag dieser Träume Dunst die Geitz vnd Lust dir zeigen Der Strick vnd Fessel sein an dem dich Sathan hält

Ach eile! reiß dich loß! itzt komt der Heiland an! Itzt rufft vnd sucht dich der so alle wil befreyen Der vns von schuld entbind der willig zuverzeihen Der auch was kranck vnd tod bald lebend machen kan.

Laß dein erkratztes Gutt vnd die nicht rechten Schätze Fleuch den verfluchten Stand drin Gottes Huld verschertzt Fleuch der nicht Frommen Rath der Vbertreter Plätze. Wehn aber der Verlust nicht gutter Gütter schmertzt;

Wer nicht wenn Christus rufft: kom folge mir auffsteht Wird hören jene Sti i' ihr Vbelthäter geht.

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