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1640

27.Auff den Tag der Geburt Mariæ. Matth. I. Esaiæ. II.

Andreas Gryphius

Du Jessen grosser Sta i gleich ob er gantz erstorben Schier ohne Zweige stund wuchs eine Rutten vor Vnd trug die hohe Frucht das Heil der Welt empor Die alles lebend macht was in den Tod vertorben

Auff dieser ruht der Geist der ewig Gott gewesen. Der dreymal weise Geist: der einig diß versteht Was niemand lernen kan der Felß vnd Berg' erhöht Vnd Meer vnd Welt angab durch den was schwach genesen

Durch dehn wird Davids Kind nicht nach dem ansehn richten. Nicht nach deß Pövels Wort er wird der Armen Recht Der müden Tröster seyn er wird was krum' ist schlecht Was dunckel offenbar was langsam eilends schlichten

Er ist den Rosen gleich sein Scepter stärckt vnd bricht Gleich wie ein Rosen-Zweig wol reucht vnd hefftig sticht.

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