Laß alles trawren seyn Hör auff mein Hertz zu klagen.
Weil dir der höchste Gott mehr als du je begehrt.
Mehr als zu wündschen stund mit reicher Hand gewehrt.
Jtzt lach ich aller Noth! jtzt bricht die Lust mein zagen!
Die Angst da schier das Fleisch durch überhäuffte plagen.
Den müden Geist ausstieß die wehmutt ist verkehrt
In frey vnd frölich seyn was jemal mich beschwehrt
Ist als ein trüber dunst vom winde weg getragen.
Wie soll ich höchster Herr! wie soll ich schwaches Kind
Erzehlen deine werck die nicht zu zehlen sind
Wer ist es doch den du der Gnade werth geschetzet
Nicht dieser Thränenbach nicht dieser Seufftzen wind
Nicht mein Gebett verdient die wollust die ich find.
Du der du alles bist hast mich der nichts ergetzet.