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1640

25.Auff den Tag Bartholomæi. Luc. 22.

Andreas Gryphius

Laß Fürsten auff der Welt mit grossen Namen prangen: Ihr Diamanten Glantz ihr eitle Purpur Zir Vnd Wollust Macht vnd Gut ist rauch vnd Dunst für mir Der wenn ein Wind entsteht ist vnversehns vergangen

Wer das besternte Schloß wer Kronen wil erlangen Die keine Zeit abnimt; wer frölich für vnd für Wil herrschen; muß den Weg durch die gedrange Thür Die Demuth auffschleust gehn doch wer nur an wil fangen:

Vnd nicht die Reiß außdaurt thut was er thut vergebens; Du must den rauen Pfadt du must Gefahr deß Lebens. Vnd was mehr schrecklich scheint ertragen mit Gedult Wer Christi Bluttschweiß schaut schaut endlich Christi Siegen

Wer treu biß in den Tod singt nach dem sauren Kriegen Von Freude Ruh vnd Lust frey von Tod Hell vnd Schuld.

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