Der Wunder-grosse Gott der nichts als Wunder macht
Pflegt diese die ihm treu nur wunderlich zu führen
Sie gehn durch Stahl und Schwerdt doch muß kein Schwerdt sie rühren;
Sie stehn ob um und um der Erden Grund erkracht
Es wird kein Haar versehrt ob schon die Flamm erwacht
Und an die Sternen schlägt. Wo Pest und Todt zu spüren
Verspürt man seine Krafft er weiß sie auszuzieren
Mit diesem was der Feind zu ihrer Qual erdacht.
Er führt in wüstes Feld durch ungebähnte Wege
Und führt auf rechte Weg aus Hecken-vollem Stege;
Und führt durch Hertzens-Angst zu ewig steter Ruh.
Die ungeheure Flut schluckt offt in tieffste Täuffen
Die Er erheben wil und darff sie nicht erseuffen:
Gott und was Gottes ist kommt nichts als Wunder zu.