Alß ich mit Blutt bedeckt bey noch nicht hellem Tage
Nächst auß dem schlaff euch jagt habt jhr mir was verletzt
Verbunden vnd was sich den schmertzen widersetzt
Hervor bracht vnd in eill gewendet weh' vnd klage.
Jtzt nun ich hitz vnd angst vnd ach vnd pein ertrage
Nun sich die grimme noth vnd Seuch auff mich verhetzt
Nun der geruffte todt auff mich die Pfeile wetzt.
Sucht jhr bald diß bald das zu wenden meine plage.
Wenn hab ich wol verdien't daß ewre gunst so fest
Vnd standhafft bey mir hält nun Freundt vnd feindt mich läst
Wenn werd ich vnd mit was die wolthat je vergelten.
Mein vntergang ist dar mich schmertzt der todt nicht sehr
Weil alles doch vergeht diß schmertzt mich vielmal mehr.
Daß man mich in der grufft noch wird vndanckbar schelten.