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1640

21.An Eugenien

Andreas Gryphius

Schön ist ein schöner leib! den aller lippen preisen! Der von nicht schlechtem stam vndt edlen blutt herrührt. Doch schöner wen den leib ein edle seele zihrt Die einig sich nur läst die Tugend vnterweisen.

Vielmehr wen weisheit noch nach der wir oftmals reisen Sie in der wigen lehrt mehr wen sie zucht anführt Vnd Heilig sein ergetzt vndt demutt stets regirt. Mehr wen ihr Keuscher Geist nicht zagt für flam vndt eisen.

Dis schätz ich rühmens wehrt dis ist was diese welt Die aller schönheit sitz für höchste schönheit hält Vnd das man billich mag der schönheit wunder nennen. Wer dieses schawen will wird finden was er sucht

Vnd kaum zue finden ist wen er O blum der zucht O schönste wen er euch wird jemals mögen kennen.

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