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1640

20. Auff die Geburt des Herren

Andreas Gryphius

Der Höchste wird ein Kind in dem die Mutter reiset Die ewig-lichte Sonn' erscheint zu Mitternacht. Der ewig-süsse Trost wird diser Schar geweiset Die auff begraßtem Feld umb ihre Schaffe wacht.

Der Himmel wird ein Stall weil von dem Himmel steiget Der uns das hohe Schloß der grossen Wollust zeiget. Vergebens sucht man Zeitt und Ruh und Ort zu dinen Dem mit dem ruh alhier in Unruh ist erschinen.

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