Du dreymal weiser Geist du mehr denn grosser Mann!
Dem nicht die Nacht der Zeit die alles pochen kan
Dem nicht der herbe Neyd die Sinnen hat gebunden
Die Sinnen die den Lauff der Erden new gefunden.
Der du der alten Träum und Dunckel widerlegt:
Und Recht uns dargethan was lebt und was sich regt:
Schaw itzund blüht dein Ruhm den als auff einem Wagen
Der Kreiß auff dem wir sind muß umb die Sonnen tragen.
Wann diß was irrdisch ist wird mit der Zeit vergehn
Soll dein Lob unbewegt mit seiner Sonnen stehn.