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1640

17.Auff den Tag Johannis deß Täuffers. Luc. I.

Andreas Gryphius

Der güldne Morgenstern dringt durch die trübe Nacht! Nah ist die Gnaden-Sonn! last vns den Höchsten loben Der vnser Freyheit nicht hat länger auffgeschoben Vnd vns Horn deß Heils in Davids Haus gemacht.

Was der Propheten Chor was Priester vorgebracht Wird war er bricht entzwey der stoltzen Feinde toben Itzt leuchtet seine Gunst vnd treue Treu von oben. Er hat den teuren Eyd deß Bundes Pfand bedacht.

Ihm dient so lang euch scheint die helle Lebens Kertzen Von Furcht vnd Banden frey mit heilig reinem Hertzen. Geht vor ihm her vnd+ bähnt der rauen Wege Pfad. Rufft: schaut das Heil ist dar der Abgrund höchster Güte

Steckt seine Stralen auß. Geht von der todten Hütte. Itzt weil das Licht erwacht in Gottes Frieden-Stadt.

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