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14.An Gott den Vater

Andreas Gryphius

Ach Schöpffer! Vater Ach! der du mich mit dem Tod Als unser Sünden Straff in Adam hast beschweret; Der du mir hast die Straff in ein Geschenck verkehret Als Jesus dich versöhnt durch seine Sterbens-Noth.

Mein Herr durch welchen mir der Todt ein Lebens-Bot Gib wenn ich auf der Welt den Rest der Zeit verzehret Gib dem vor den dein Kind sich in den Tod gewehret Nur einen Gnaden-Blick unendlich guter Gott.

Hast du aus Mutterleib ins Licht mich leiten können; Warum denn woltest du nicht Hülff und Beystand gönnen? Wenn die beklemmte Seel ins neue Leben ringt. Dir war es leicht aus nichts mich Schöpffer vorzubringen

Wie könte es dir den zu retten mißgelingen Der voll Vertrauens sich Herr in dein Armen schwingt.

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