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1812

An eine matte Herbstfliege

Franz Grillparzer

Wanken dir die matten Füße, ist der Flügel Schwung erlahmt? Traurig schleichst du an dem Fenster, das einst deine Spiele sah:

Ach, der Sommer ist verronnen, und der rauhe Winter naht. Doch sieh meine welken Kniee, sieh das Antlitz totenbleich,

sieh der Augen mutges Feuer, von der Krankheit Hauch gelöscht; ist denn schon mein Herbst gekommen, eh mein Sommer noch erschien?

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