Jhr Augen fließt! laßt häuffig Thränen quillen
Als Brunnen zinßt! die Töchter herber Pein
Der Zähren-Saltz! laß heisse Perlen seyn
Fließt Augen fließt! nichts muß die Thränen stillen
Beweint den Tod der lieblichen
Stellt alle Lust und alle Freude ein
Der Himmel selbst verdeckt den hellen Schein
Und will in Flor sein schönes Haupt verhüllen.
Ich bin halb todt vor Schmertzen sterbe ich
Mein Hertze ist mit ihren Leib begraben
Nichts als nur Leid und Quählen küsset mich
Mit Jammer muß ich meine Geister laben:
Denn alle Lust ist aus der Welt entwichen
Nachdem mein Licht