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1675–1771

Uber die Nacht-Lust bey Chloris.

Johann Georg Gressel

Jhr hellen Sterne die ihr jetzt so feurig spielet Du silber-weisser Mond des Schimmer auf mich zielet Du blasse Miß gönnet mir die Lust die mir die

Ums Himmels Willen nicht. Umhüll dich Mond mit Flor laß braunen Schatten mahlen Den gantzen Erden-Kreys mit schwartzer Farbe an Verstecke dich ins Meer dein Schein sey gantz verdunckelt

Die Als aller Sternen Glantz. Ich sehe daß der Mond sich schon zum Abzug lencket Weil er der

Die Sterne weichen auch nun ist es vollends Nacht Doch Und macht was finster Licht. Ich spühre keine Nacht in meiner

Ich fühle keinen Frost sie kan mich wohl erwarmen Sie drückt mich an die Brust und liege ich gleich bloß Empsind ich keinem Frost weil meiner Feur hegt im Myrthen Krantz.

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