Geh fort Verfluchter geh fort geh mir aus den Augen Ich kan und will dich nicht hinführo vor mir sehn Dein Schmeicheln kan zu nichts als zum Verderben taugen Wer dir Gehöre giebt mit solchem ists geschehn.
Ich muß der Dein Fürwitz hat mich in mein Ungelück gebracht Allein du solt davor mein Angesicht vermeiden Ich gebe dir hiemit auf ewig gute Nacht.
Du solt mein Angesicht hinführe nicht mehr schauen Ich geb dir keinen Blick ich achte dich nicht mehr Du magst dein Elend nun als ein Verstoßner bauen Und wenn ich dich geliebt so haß ich dich nun sehr.
Dein Lob hat es gemacht daß ich mich drob vergangen Du hast mich zu den Stoltz und Aberwitz bewegt; Ich zierte wie ein Pfau die auffgeblaßnen Wangen Die Brust hat einen Stoltz der all zu groß gehegt.
Allein wie ließ ich bald die stoltzen Flügel fallen Als Ich solte fort von ihr ins herbe Elend wallen Die Straffe wurde mir mit Rechte zuerkannt.
Doch ihre Gütigkeit die ließ mich Gnade finden Mir solte mein Versehn nicht zugerechnet seyn Sie wolte keine Ruht’ vor meinen Rücken binden Wenn ich inskünfftige das Unrecht würde scheun.
Ich werde diese Gunst so leichte nicht verschertzen Verfluchter geh nur fort du hast mich einst gestürtzt Allein dein Frevel soll dich in der Seelen schmertzen Verachtung hat das Band der Liebe abgekürtzt.
Ich werde dich hinfort mit keinem Blicke lieben Du bist nun gantz und gar aus meiner Gunst verbannt. Du bist nun in das Buch der Feinde eingeschrieben Ich habe nun mein Hertz gantz von dir weggewandt.
Ach Mit Schaam und Furcht erfüllt die Augen weinen Blut Das matte Hertz zerspringt dis sind die Reue-Früchte Zu dem so bin ich auch dem Buhler nicht mehr gut.
Ich werde deine Macht gantz unterthänig ehren Ich küsse Königin Fuß-fällig deinen Fuß Ich bitte daß du magst den Zorn in Gnade kehren Denn sieh’ ich thue ja mit wahrer Reue Buß.
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